Rezensionen

Bettina Lippenberger - Bettinas Welt (DE) - Juli 2019

Auszug: Alltagsgeschichten. Momente mit Sinn oder Unsinn. Tiefgründiges, Einleuchtendes, Momentaufnahmen, von vielen verschiedenen Sichtweisen und Menschen. Stefan Schär lässt manchmal in nur wenigen Sätzen, Bilder im Kopf entstehen. In nur einem Wort erzählt er eine ganze Geschichte. Er hat sich Gedanken gemacht über das «Flüchtige Glück», über ein Fußballspiel, das immer wieder in den Texten auftaucht. «Die Schwarzarbeit» die mir ein Schmunzeln entlockte. Bei «Gedanken» fand ich mich selbst wieder. «Seine Liebe zu Geschichten» hat so viel Wahrheit in sich. Menschen die anderen durch eine Verbeugung Respekt zollen. Menschen die gleich sind in Gedanken und Bestreben, nur in Kultur und Religion sich unterscheiden. Ein Hund der trostlos herumliegt. Von Träumern, Hoffnungen, Ruhe und Frieden. Ewig könnte ich so weitermachen. Er nimmt sich die Zeit zu beleuchten. Situationen zu analysieren, ohne viel Aufhebens darum zu machen. Es gelingt ihm in den «101 Augenblicken» uns in die jeweilige Situation zu schicken. Wünscht er doch, dass wir uns einlassen in diese Momente. Bei jedem werden es andere Geschichten sein, die einen berühren, mitnehmen oder ein Gefühl entlocken. Das Buch kann man immer wieder zur Hand nehmen. Darin blättern. Die Inhaltsangabe hinten, ist dabei eine sehr gute Hilfe.

Mir persönlich sind diese Geschichten wichtig: «Schwarzarbeit», «Gedanken», «Seine Liebe zu Geschichten», «Dankbarkeit», «Zartrosa», «Einhorn», «Die kürzeste Geschichte» und «Das Paar».

Mein Fazit:
Einblicke in Augenblicke von Anderen, die es wert sind öfter gelesen zu werden.
Dafür vergebe ich heute: 4 von 5 Sternen.

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- Bettinas Welt


Melanie Drümper - Sakuyas Blog (DE) - Juni 2019

Auszug: Der Autor schreibt über die alltäglichen Dinge des Lebens, Situationen, in denen er vielleicht selbst schon gewesen ist. Jede einzelne Kurzgeschichte ist in sich abgeschlossen, selbst die, die nur einen Satz beinhalten. Das Büchlein eignet sich perfekt für zwischen durch, für Momente, in denen man einfach nur mal abschalten und ein paar Sätze lesen möchte, die den Stresslevel ein wenig senken.
Geschichten zum Nachdenken, Geschichten zum Schmunzeln und Geschichten als Ablenkung. So kurz das Buch auch sein mag, umso mehr Leben haucht Stefan Schär seinen kleinen Geschichten ein. Mich konnte das Buch wirklich beeindrucken.

 

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- Sakuyas Blog


Jenny Nussbaum - Zmitz Kulturagenda (CH) - mai 2019

Ich nehme mir einen Augenblick, oder einige lohnenswerte Augenaufschläge länger, Zeit das Buch von Stefan Schär aufzuschlagen und die erste Geschichte zu lesen. Bereits muss ich schmunzeln. Der Autor bringt in seinem neu erschienenen Buch, das seinen Söhnen Mischa und Joël gewidmet ist, 101 Kurzgeschichten aufs Blatt, die Augenblicke des Lebens wunderschön und auch humorvoll beschreiben und den Leser in vielfältige, immer wieder andere bunte Szenen zieht.
Die Geschichten lesen sich sehr spannend. Geschichten, die man in Erinnerung behält und sie im besten Fall humorvoll wiedergibt. Die Geschichte «Der Sturz» ist eine Reminiszenz an Peter Bichsels Kurzgeschichte «Abenteuer» und in «Die Verbindung» thematisiert der Autor die Solothurner St. Ursen Kathedrale.
Jede Geschichte behandelt ein anderes Thema und ist wunderschön bildlich erzählt, mit einem Hauch Witz oder manchmal Ironie, zum Anregen und drüber nachdenken, mitdenken.
Ein schöner Buchumschlag umfasst die 112 Seiten. Er zeigt unterschiedlichste Menschen, die sich an der Hand halten und verbinden. Denn so sind die Augenblicke: Jeder Augenblick verbindet sich mit dem nächsten, verflechtet sich mit einem anderen Menschen und einer anderen Geschichte. Alles wird zu dem, was wir Leben nennen.

Der Autor hat die Augenblicke in der Vergangenheit erfasst, hat die Zeit angehalten und im Raum ausgedehnt, um sie wunderschön und witzig zu beschreiben und den Leser in immer wieder neue Rollen schlüpfen zu lassen, ihn in neue Augenblicke zu tauchen, die dann leserlich zum eigenen Leben erweckt werden. Wenn man das Buch gelesen hat, merkt man welcher Einfallsreichtum, Witz und Herzblut auf den 112 Seiten abgedruckt sind. So möchte man es behalten und in das eigene Regal stellen. Das Buch ist lesenswert und animiert, es immer wieder durchzulesen oder nur eine Seite aufzuschlagen, um eine tolle Kurzgeschichte kurz aufzuschnappen und sich daran zu erfreuen.
Es ist eine Hommage an das Leben und die Augenblicke tatsächlich in jeder Form zu geniessen! Nach dieser tollen, kurz- und längerweiligen, augenblicklichen, Lesereise gehe ich mit einem Schmunzeln zu Bett.

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- Zmitz - Kulturagenda


Franz Hohler, Autor (CH) - Mai 2019

Danke für Ihre Augenblicke. Meine Lieblinge: Die Stimmen, Flugangst, der Tod.


Patrick Honegger - Romanfresser Blog (CH) - Mai 2019

Auszug: 101 Geschichten in einem einzigen Buch, das lässt schon vermuten, dass es sich um Kurzgeschichten handelt. Und kurz heisst wirklich kurz. Fast alle Geschichten passen auf eine einzelne Seite, obschon grosszügige Randabstände eingeplant wurden. Und manche der Kurzgeschichten sind so kurz, dass man sich unweigerlich fragt: Können zwei Sätze schon eine Gesichte sein?
Erstaunt stellt man dann nicht selten fest: Auch zwei oder drei Sätze können bewegen, einen zum Denken anregen. Und vielleicht ist es das, was dieses Buch noch mehr will als Geschichten zu erzählen: Anregen, über das Gelesene nachzudenken.

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- Romanfresser - Eine Leseratte berichtet


Birgit Pirker - Abenteuerland Blog (AT) - April 2019

Amazon: 5 von 5 Sternen

Auszug: Mit «Augenblicke» bringt uns Stefan Schär eine interessante Sammlung an unterschiedlichen Texten, die zum Schmunzeln, zum Nachdenken, aber auch zum Träumen anregt!
Eigentlich wollte ich – da die Texte teilweise nur sehr kurz gehalten sind – das Buch in einem Satz durchatmen. Ich musste aber schnell feststellen, dass «Augenblicke» wirklich ein Buch zum Genießen ist. Die wunderbaren, humorvollen und tiefsinnigen kleinen Geschichten sind nicht nur äußerst unterhaltsam, sie haben auch mehr als einmal meine Gedanken angeregt.
Bei einigen musste ich unweigerlich an meine eigenen Erfahrungen im Leben denken …
Der Autor schreibt hier in einer sehr ausgewogenen Mischung aus anspruchsvollen und bildlichen Texten, mit einem lebendigen und schönen Erzählstil. Viele bringen auch unterschwellig eine gute Portion Humor und Ironie mit ins Spiel, die mich oft zum Schmunzeln gebracht hat.
Die Geschichten ließen sich alle samt sehr einfach und flüssig weg lesen, für mich hat die Mischung also perfekt zusammen gepasst.
Ihre Kürze und Einfachheit machten die Texte für mich unvergesslich.

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- Abenteuer Blog

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Jörg Häusler - Lesbar Blog (DE) - April 2019

Amazon: 5 von 5 Sternen
Auszug:  Ein Augenöffner - Und auch, wenn die Episoden noch so nebensächlich erscheinen mögen, beweist Stefan Schär darin meiner Meinung nach eine beneidenswerte Beobachtungsgabe. Viel zu oft nimmt man die beschriebenen Augenblicke zwar aus dem Augenwinkel wahr, hakt sie innerlich aber direkt ab und hat sie im nächsten Moment wieder vergessen. Auch, wenn es vermutlich gar nicht der Anspruch des Autors war: mich hat es motiviert, zukünftig mit etwas offeneren Augen durch die Welt zu gehen und Dinge nicht für selbstverständlich anzusehen. Dass es dabei nicht vieler Worte je Augenblick bedurfte, macht dieses Büchlein umso bemerkenswerter.

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Dr. Eva Jancak - Literaturgeflüster (AT) - April 2019

Auszug: Ich habe mir jetzt zwischen den Debuts, den Mühsam-Originaltexten und auch den Thrillern und den dicken Wälzern, die ich noch in meinem Badezimmer habe, jetzt eine vergnügliche Stunde gegönnt und bin durch die hundert Geschichten von denen die kürzeste nur aus dem Wörtchen «Hmmh», besteht, gegangen und habe  eine sehr liebevoll zusammengestellte Sammlung gelesen, die Stefan Schär, wie er mir schrieb, auch sehr bewußt und genau zusammenstellte.
Denn da gibt es sehr Ungewöhnliches, wie die Geschichten vom lieben Gott, der sich über die Dummheit der Menschen wundert, aber auch seine Schwächen hat, bis zu den ganz banalen, wo die Kindern ihren Eltern geduldig den neuesten Kleider- und Musikgeschmack erklären und die sich dann erinnerten, daß sie das bei ihren Eltern auch einmal taten.

Sehr eindrucksvoll und interessant die Geschichten des Stefan Schär.

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- Literaturgeflüster